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Wiedervernässung - so gehts!
Hintergrund - Moore und ihr Schutz in Mecklenburg-Vorpommern
Nationale Moorstrategie
Wiedervernässung ist Teil der Nationalen Moorschutzstrategie und der Handlungsbedarf ist dringend. Denn entwässerte Moorflächen verursachen rund 7 % der gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands – obwohl sie nur etwa 5 % der landwirtschaftlichen Fläche ausmachen. Um diesem Problem zu begegnen, hat das Bundeskabinett im November 2022 die Nationale Moorschutzstrategie beschlossen und auf Bundesebene den politischen Rahmen für alle Aspekte des Moorschutzes für die nächsten Jahre vorgegeben. Die Umsetzung der Ziele und Maßnahmen beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und erfordert ein kooperatives Handeln des Bundes, der Länder und vor allem derjenigen, denen die Flächen gehören bzw. die sie land- oder forstwirtschaftlich nutzen. Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz setzt deutschlandweit durch Förderprogramme gezielt finanzielle Anreize für freiwillige Wiedervernässungsmaßnahmen.
Nationale Moorschutzstrategie PDF - Zusammenfassung
Strategie zum Schutz und zur Nutzung der Moore MV
Das Land Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichte im Januar 2025 eine Strategie zum Schutz und zur Nutzung der Moore MV und hat damit auch den Moorschutz als dringendes Handlungsfeld im Klimaschutz als landesweite Aufgabe erkannt. Die Strategie hat zum Ziel bis 2040 einen großen Teil der Moore in MV zu vernässen und damit Klimaneutralität zu erreichen. Dabei soll, wenn möglich, die landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Nutzung aufrechterhalten werden. Im Jahr 2017 hat das Land bereits eine Fachstrategie zur Umsetzung von Paludikultur auf landwirtschaftlich genutzten Flächen in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt. Das Land MV unterstützt durch Fördermöglichkeiten die Wiedervernässung von Mooren.
